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15.05.2017 Die Sonne gibt die Richtung vor

Nachtradeln auf dem Else-Werre-Radweg am 23. Juli / Anmeldung bis zum 14. Juli

Bünde. Gemeinsam in die Pedale treten und erleben, wie der Tag erwacht: Das Nachtradeln auf dem Else-Werre-Radweg gehört zu den beliebtesten Radfahrangeboten in der Region. Die geführte Erlebnistour findet am Sonntag, 23. Juli, zum bereits 13. Mal statt. Ab 3 Uhr morgens heißt es für maximal 180 Frühaufsteher dann wieder: Hineinradeln in den Sonnenaufgang.

Das vom Arbeitskreis „Else-Werre-Radweg" organisierte Nachtradeln ist weithin bekannt und beliebt. „Viele Teilnehmer berichten uns immer wieder, wie sie die außergewöhnliche Atmosphäre genießen, selbst Morgenmuffel schwingen sich dafür in aller Frühe auf den Sattel", sagt Udo Zobel von der Gemeinde Kirchlengern und Mitglied des Arbeitskreises. Das kann Sina Oestreich von der Stadtverwaltung Bünde und ebenfalls Mitglied des Arbeitskreises aus eigener Erfahrung bestätigen. „Erst ist es noch ganz ruhig und menschenleer auf den Radwegen und Straßen, man hört in der Stille der Nacht Tiere im Unterholz rascheln, und dann wird es auf und abseits des Weges immer belebter, bis die Sonne aufgeht, die die Richtung vorgibt." Das sei stets eine ganz besondere Stimmung und - im wahrsten Wortsinn - Naturerfahrung, so Oestreich.

Etwa 53 Kilometer ist die geführte Radtour lang, sie führt durch die Kommunen Bad Oeynhausen, Löhne, Kirchlengern, Bünde und Melle. Es ist eine Genießertour, nicht nur wegen des abschließenden Frühstücksbüfetts, sondern auch wegen des gemütlichen Tempos von durchschnittlich 15 km/h. „Die Strecke ist auch von weniger geübten Radlern zu schaffen, und wer nicht die komplette Distanz fahren möchte, findet Anschluss an die Gruppe an allen Stationen der Tour", sagt Udo Zobel. Der Startpunkt für das Nachtradeln ist in diesem Jahr der Werrepark, Mindener Straße, in Bad Oeynhausen. Um 3 Uhr morgens geht es von dort aus über den Else-Werre-Radweg zum Parkplatz des Freibades Löhne und weiter zum Elsesportplatz in Kirchlengern. „Dort legen wir eine erste Pause mit Selbstverpflegung ein", so Oestreich. Gestärkt geht es weiter in Richtung Bahnhofstraße in Bünde und von dort aus zum Torbogenhaus Bruchmühlen, bereits niedersächsischer Boden, wo eine zweite Pause mit Selbstverpflegung eingelegt wird. Um 5.45 Uhr starten die Radler zur letzten Etappe in Richtung Bifurkation in Melle-Gesmold, die sie um etwa 7.30 Uhr erreichen.

„In der ‚Ausberger Diele' nahe der Bifurkation findet das Nachtradeln einen genussvollen Abschluss bei einem gemeinsamen Frühstück; die Kosten für das Frühstücksbüfett sind im Startgeld enthalten", sagt Oestreich, die betont, dass eine Anmeldung bis spätestens zum 14. Juli unbedingt erforderlich ist. „Sich rechtzeitig Startkarten zu besorgen, ist zu empfehlen, da sich die Tour, die aus organisatorischen Gründen auf 180 Teilnehmer begrenzt ist, einer sehr großen Beliebtheit erfreut und in den vergangenen Jahren bereits häufig vor dem Anmeldeschluss ausgebucht war."

Das Startgeld beträgt 15 Euro für Erwachsene und 12 Euro für Kinder zwischen 10 und 15 Jahren. Die jeweiligen Zeiten sowie weitere Informationen, beispielsweise zum Rücktransport per Bahn, sind dem Flyer zur Tour zu entnehmen, der unter www.tourismus-buende.de oder www.else-werre-radweg.de herunterzuladen und zudem im Stadtmarketingbüro der Stadt Bünde sowie bei der Gemeinde Kirchlengern erhältlich ist. Dort werden auch die Anmeldungen vorgenommen. Ein verkehrssicheres Fahrrad ist Voraussetzung zur Teilnahme, die Benutzung von Fahrradhelmen wird empfohlen. Kinder unter 10 Jahren dürfen nicht mitfahren.

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